A very distant noise

„Today an airplane has crashed into a building in the USA and a school bus drove off a bridge in Uttar Pradesh. We shall pray for their souls in our evening Puja“ said his Holiness Drikung Kyabgön Chetsang, Lama of the Drikung Kyabgon-line. Our dinner party counted a number of tibetan monks, one nun of western decent and one US-american as we stood around the dinner table in the newly built annex to the monastery in Dhera Dun, India.
It was the 11th of September 2001.

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Regentänze

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Da seid ihr also wieder, ihr Drückeberger! Und? Schön gewesen?
Nein, wir sind hier geblieben.
Och, war gar nicht so schlimm.

(Während wir hier der Natur die Stirn geboten haben, habt ihr was verpasst!
Joggen im Ölzeug! Anstehen im Schnürlregen vor dem Lenbachhaus! Keifduelle mit kasernierten Kindern bei Trommelregen! Ehekrach mit Wolkenbruch! Außerdem haben wir das Triple geholt, während ihr Eure welken Glieder in die angeblich sooo tolle Sonne gehalten habt! Ihr werdet Euch noch wünschen hier geblieben zu sein! Aus diesen zwei Wochen sind alle die dabei waren anders heraus gekommen als sie hineingegangen sind! Ihr könnt auf Knien danken, dass ihr wenigstens beim Hochwasser dabei sein könnt, sensationsgeile Hedonisten die ihr seid!)

Ne, in den nächsten Ferien fahren wir ganz sicher weg. So was braucht man ja echt nicht zweimal. Witzbold.

 

Wohnraumeffizienz, ein re:publica 2013 Ergebnis

Stuhl statt Metaplanwand: geht auch!

Im Rahmen der re:publica 2013 hielt Louisa Heinrich mit Martin Spindler einen Workshop unter dem Titel „Me & my City“ ab. Louisa hatte ich 2012 bei der Next Service Design erlebt, als Sie das Publikum ganz ohne Slides und anderen Firlefanz in wenigen Minuten so in ihren Bann gezogen hatte, dass alle bis zum Schluss ihre Telefone, Tablets und Laptops beiseite legten. Der Vortrag ist hier online konsumierbar. Wer sich einen Live-Vortrag von Louisa Heinrich entgehen lässt, ist ab jetzt also selbst schuld.

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Willkommen Leistungsschutzrecht! Nicht.

Es ist soweit, jetzt ist es da. Nach jahrelangem Tauziehen wurde eine Lösung beschlossen, in die Rechtspolitiker der FDP in letzter Sekunde noch eine Klausel einfügten, die nach allgemeinem Dafürhalten dafür sorgen soll, dass Google News von diesem Gesetz gar nicht betroffen ist. Herrn Hanfeld von der FAZ veranlasste dies Google zur perfiden Unterwerfung der Verlage in ihrem, von ihnen selbst angestrengten Gesetzgebungsprozess zu gratulieren.

Alle Textinhalte im Netz wurden also von Google besetzt… Ganz Gallien? Nein, ein kleines Dorf leistet nach wie vor den Römern heftigen Widerstand.

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Ein Fitnessprogramm für den verfetteten Münchner Wohnmarkt

Eine Ursache für den Zusammenbruch des Marktes in seiner Funktion zur Allokation von Wohnraum in Städten wie München, liegt an der Entkoppelung der bestehenden Mietverhältnisse vom aktuellen Bedarf. Theoretisch ausgedrückt: der Wohnraum wird nicht so umverteilt, dass Angebot und Nachfrage besser zueinander finden können. Natürlich fehlt es auch absolut gesehen an Wohnraum, die Fluktuation ist aber insgesamt zu niedrig um flexibel genug zu reagieren. Praktisch ausgedrückt erfahren wir die Konsequenzen, indem Familien keine Wohnungen in ausreichender Größe finden, während Ältere deren Kinder bereits ausgezogen sind in Wohnungen bleiben, auch wenn sie den Wohnraum nicht mehr benötigen. Mit gutem Grund, denn alte Mietverträge zementieren Mietpreise zu denen heute nichts vergleichbares mehr erhältlich wäre. Aber auch Menschen die eine kleinere Wohnung wollten, werden nichts angemessenes im Vergleich zum alten Mietvertrag finden. Das Ergebnis ist, dass alle an ihren alten Mietverhältnissen so lange wie möglich festhalten.

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Repost: ECM-Astrologie im magischen Quadrant

(Anläßlich einer neuen Ausgabe Des „Magic Quadrants for Web Content Management“ von Gartner, habe ich einen alten Kommentar zur ECM-Ausgabe von 2007 wieder ausgegraben. Nachdem sich methodisch nichts getan hat und inhaltlich auch nicht viel, lerne ich von Gartner und bleibe beim bewährten. Achtung: 5 Jahre alte Links funktionieren nur in Ausnahmefällen.)

Technoide Sternbilder tun sich auf im Wiederschein der Wahrheit. Der “magische Quadrant” von Gartner ist in mehrfacher Hinsicht eine Frage des Glaubens, denn seine Achsen sind wunder-, aber nicht nachmessbar. 

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Die wahren Totengräber der freien Presse

Das Leistungsschutzrecht nähert sich nach mehr als zwei Jahren intensiver Lobbyarbeit der Verabschiedung durch den Bundestag. Es ist das Ergebnis eines beispiellosen Missbrauchs der tonangebenden Presse durch Ihre Verleger. Der bekannte Medienjournalist und Grimme-Online Preisträger Stephan Niggemeier spricht gar von einem Kartell und zeichnet die Berichterstattung, bzw. das Ausbleiben derselben hier nach.

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Hochwasserhosen für den Hofgarten

Im Rahmen der Ausschreibung ‚Kunst im öffentlichen Raum‘ des Kulturreferats der Stadt München waren Künstler eingeladen sich um eine Förderung für ein Projekt mit folgendem Profil zu bewerben:

„Die eingereichten Vorschläge sollten insbesondere die gestalterischen Fragen des öffentlichen Raums fokussieren, also Aspekte des Designs, der Architektur, der Bildenden Kunst, der Mode, des Lichts untersuchen und dabei konkret die Rahmenbedingungen des öffentlichen Raums als Forum für soziales Leben und Kommunikation thematisieren. „
(Quelle: Ausschreibungsunterlagen des Wettbewerbs)

ZEIT MagazinAbendzeitung, SPON haben brav berichtet und bei der Einweihung am vergangenen Freitag herrschte eitel Sonnenschein trotz Regenwetter.

Ich frage mich warum?

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Die tägliche Freiheit

(c) Ricco2001: Ausgang Freiheit, Notausgang Unfreiheit?

Ich glaube, ich würde die Freiheit in jeder Epoche der Geschichte geliebt haben, aber in den Zeiten, in denen wir heute leben, bin ich bereit, sie inbrünstig zu verehren.
(Alexis de Tocqueville)

Unternehmen entstehen rund um Unternehmer, Initiativen haben Initiatoren, Organisationen haben Organisatoren. Soweit, so selbstverständlich. Im Zuge des Erfolgs geschieht aber erstaunlich oft ein Unglück: die treibende Person hat nicht gelernt vertrauensvoll zu führen und kann nur in Situationen arbeiten, die sie auch selbst kontrolliert.

Ich habe das in vielen Beispielen, von Stiftungen über Unternehmen zu öffentlichen Einrichtungen aus nächster Nähe erlebt. Der Satz „wenn man will das etwas richtig gemacht wird, muss man es selber machen“ ist das Mantra vieler Kontrollfanatiker. Darin steckt die widersinnige Überzeugung, dass alle anderen nicht in der Lage sind besser als man selbst zu arbeiten. Welchen Grund gäbe es dann jemals einen anderen einzustellen oder zu beauftragen? Weiterlesen